Author Archives: Icke

17. Januar

der Alltag startet mit dem Frühstück (zu dem ich inzwischen immer, auch ohne Hunger gehe. Nachdem die Ärztin mir gesagt hat, es wird bei der Ayurveda keine Mahlzeit ausgelassen), dann Yoga for beginners für 30 Minuten, da ich wieder um 9:00 zur Anwendung gehe. Die Anwendung starte die wie immer mit der Kopf und Rückenmassage im Sitzen gefolgt von der Ganzkörpermassage, das gesamte Packet nennt sich General Massage , gefolgt von einer Stempel Massage. Diese nennt sich Kizhi, es gibt verschiedene Stempelmassagen.
Zu 16 Uhr habe ich mir ein TukTuk bestellt. Ich bin in die nächste Stadt Ortschaft Althara gefahren, um mir eine Brille machen zu lassen. War wie immer sehr amüsant. Schon meinen Namen zu schreiben hat viel viel Vergnügen bereitet. Ich habe mir eine Gleitsichtbrille machen lassen (mit verdunkeln), umgerechnet ca 50 €. Da die Gläser in Deutschland auch aus Indien kommen kann es ja nicht verkehrt sein. Außerdem haben andere hier sich schon Brillen machen lassen und sind zufrieden damit. In dem kleinen Lasen arbeiten 3 Personen. Ich denke mal der Chef und 2 Frauen. Eine Muslime und eine Hinduistische. Die Muslime ist wohl die Optikerin, sie hat meine Sehstärke vermessen, ist nicht anders als bei uns. Wenn ich schon einmal im Ort bin, musste ich natürlich noch ein wenig rumstromern. Ich war natürlich eine Attraktion. Bin durch einige kleine Läden, habe mir das Sortiment angeschaut und ein wenig Kleinkram gekauft . Nach anderthalb Stunden war ich dann wieder zurück. Dann noch Abendessen und schon war der Tag wieder zu Ende.

Hier ein kurzer Überblick über die Anwendung die ich schon hatte, so wie sie in dem Prospekt erklärt werden.
General Massage:
eine Ganzkörpermassage mit ayurvedischem Öl, sitzend und auf der Massagebank liegend , das ganze dauert ungefähr 60 Minuten.
Powder Massage (Udwartana):
synchrone Ganzkörpermassage von zwei Therapeuten. Einreibung mit einem Gelbwurzpulver. Reduziert Gewicht und Cellulitis. Davon sind mehrere Anwendungen notwendig, Dauer ungefähr 60 Minuten . Ich hatte drei davon…
Nasayam:
Reinigung der Nase mit speziellen ayurvedischen Nasentropfen.
Snehapanam (Ghee Day):
Ist die Vorbereitung auf die Reinigung mit therapeutischem Ghee in (Butter).
Purgation:
Darmreinigung… ist der komplette Ausleitung- und Entgiftungsprozess .
Podikizhi (Bundle Massage):
Diese Stempelmassage mit Kräuterpuder hilft gegen Schmerzen und Entzündungen sowieso zur Stärkung der Muskulatur.

16. Januar

um 6:30 Uhr musste ich meinen Drink zum Abführen nehmen. Es gibt kein Frühstück und zum Mittag eine Reissuppe, Abends geht es dann wieder normal weiter. Yoga ist auch nicht erlaubt. Nachdem ich mehrfach (ich glaube 6x) zum „Klo“ rennen musste, war ab 15:00 Uhr die Situation entspannt und ich bin zum Strand.

Dann der „Alltag“ – duschen – Abendessen – nette Gespräche und gleich auf das Zimmer.

15. Januar

Heute war ein entspannter Tag, nach dem Frühstück ging es um 8:15 Uhr zum Yoga. Um 9:00 Uhr startet meine Anwendung. Kopf und Rückenmassage im Sitzen, eine Ganzkörpermassage mit Kräuteröl und anschließend eine Fußmassage. Dann wieder ein Dampfbad, ich habe mächtig geschwitzt.

Dann faul auf meiner Terrasse gelegen, heute war es bewölkt. Nach dem Mittagessen bin ich an den Strand. Die Wasser Temperatur ist herrlich, wie in einer Badewanne.

Um 18 Uhr bin ich vom Strand zum Duschen, dann zum Abendessen und schon war der Tag wieder vorbei.

 

14. Januar

Heute ist mein Ghee Day. Das bedeutet ich trinke um 7:30 Uhr ein Schnapsglas voll mit Ghee und Kräutern, es ist die Vorbereitung zur Magen- und Darmreinigung. Dann jede halbe Stunde ein Glas voll Ingwer Wasser. Sport und Medikamente gibt es heute auch nicht. Ebenso keine richtige Anwendung, nur eine Fuß Massage. Leider hatte meine Therapeutin frei, so das eine junge, vermute noch Schülerin, meine Füße massierte. Stellenweise war es kurz vor kitzeln, so sanft hat sie gearbeitet.

Nach der leckeren Reis Suppe die es zum mittag gab, bin ich für eine Stunde an den Strand . Um 3 Uhr hatte ich eine Fuß Massage. Als ich danach wieder an den Strand kam , hatte ich das spannendste vom Tag verpasst . Kam gerade dazu, als ein Fischer und unser Bademeister vor einem Eimer voller Fischer standen . Aber das Fischerboot was dort sonst liegt, war nicht da. Habe mich gewundert . Drei andere Gäste die in der Zeit am Strand geblieben waren, haben mir folgendes erzählt . Auf einmal ist ein riesen Schwarm Fische in die Luft und an Land gesprungen. Die Gäste, der Fischer und der Bademeister haben diese dann per Hand eingesammelt. So etwas passiert hier wohl hin und wieder mal. Und immer bei Flut. Es herrschte helle Aufregung am Strand. Auf einmal tauchten ganz viele Menschen auf. Alle wollten daran teilhaben. Aber es passiert leider kein zweites Mal. Die aufgesammelten Fische wurden dann an einen älteren Herren verkauft. Dieser kam mit einer Tragevorrichtung, wie man sie aus China kennt, mit zwei Körben an der Seite und packte die Fische hinein und lief damit los zum Markt, wie mir der Fischer sagte. Da es hier natürlich auch Handys gibt, hat der Fischer telefoniert und kurz danach kam sein Boot mit einem Netz voller Fische angerudert. Nachdem das Netz entladen war, fuhr das Boot noch einmal raus und kam mit einem zweiten Netz voller Fische zurück. Ich muss dazu sagen, dass zu dieser Zeit erstaunlich viele Fischerboot unterwegs waren.

Um 17:00 Uhr war ich mit einer Mitstreiterin an der Rezeption verabredet. Wir wollten mit dem Tuk Tuk in die nächste Ortschaft (Kunnathur-Althara) fahren. Endlich mal ein wenig raus. Die Fahrt dauert eine Viertelstunde. Der Ort hat mir nicht gefallen. Eine lange Hauptstraße mit viel Verkehr und Hektik. Viele Geschäfte finden sich hier. Man muss wieder an den Linksverkehr denken.
Ich wollte zum Optiker, der von anderen Gästen empfohlen wird. Die Brillen sind hier sehr günstig. Gläser aus Indien werden auch bei uns in Deutschland verwendet. Die Auswahl an Gestellen ist nicht so groß wie bei uns, aber es gibt schöne Gestelle. Da der Doktor nicht da war und ich natürlich keinen Brillenpass dabei habe, konnte meine Sehstärke nicht gemessen werden. Muss ich wohl noch einmal dahin.

Gegen 18:30 Uhr waren wir zurück, pünktlich zum Abendessen.

ich habe das Gefühl, Muskelkater im ganzen Körper zu haben und das nur durch die Massagen. Es wird auch mit viel Kraft massiert. Wie schon geschrieben, haben diese kleinen Hände viel Kraft. Rema, meine Therapeutin ist fast einen Kopf „kleiner“ als ich. Das ist schon ungewohnt für mich. Wenn sie mir den Kopf wäscht, muss ich mich zu ihr beugen. Das ist auch eine angenehmen Angelegenheit, zwar erst einmal ungewohnt, aber wenn man sich darauf einlässt, gut. Nach jeder Anwendung wäscht mir Rema den Kopf und reibt mich mit einer Linsen Paste ab. Dann dusche ich mich ab und werde von ihr von Kopf bis Fuß abgetrocknet.

Rechts neben mir unten wohnt ein russisches Paar. Und es fällt mir die ganzen Tage auf, das die Russen einfach nur laut sind. Sie können sich einfach nicht in normaler Lautstärke unterhalten. Erfüllen also das Klischee.

13. Januar

Es ist Sonntag und es findet kein Yoga statt. Dabei hätte ich heute die ganze Stunde mitmachen können, da ich erst um 14:30 Uhr Uhr Anwendung habe. Nach dem Frühstück war ich die ganze Zeit faul, habe gelesen und das Mittagessen ausfallen lassen, da ich keinen Hunger hatte. Meine Ärztin hat mich gleich deswegen gerügt, da im Ayurveda alle 3 Mahlzeiten wichtig sind.

Beim Treatment habe ich im Sitzen nur die Kopf Massage bekommen. Danach eine Gesicht Massage und dann wieder die Powder Massage. Zum Abschluss noch eine Fußreflexzonen Massage. Gegen meine Rückenschmerzen, die ich schon die ganze Nacht über habe, wurde mir heiße Öllappen auf den Rücken gelegt. Hat gut geholfen.

Danach bin ich zum Strand, um mit drei anderen Frauen ein wenig zu laufen. Heute waren so viele Inder (in erster Linie Männer) am Strand unterwegs, dass wir nur in kleinen Radius zum hin und her laufen hatten. Das ist nicht natürlich für die Inder, wenn Frauen im Badeanzug am Strand liegen, auch wenn wir zum Laufen etwas übergezogen haben. Daher sind wir nicht durch die Menschen gelaufen. In der Woche ist es dann wieder entspannter am Strand.

12. Januar

heute Nacht war in der Nähe ein muslimisches Fest,

um 8:15 Uhr zum Yoga – für Anfänger, da ich um 9.00 wieder mein Treatment hatte konnte ich nur 35 Minuten mitmachen. Ha

Wie jeden Tag startet diese mit einer Kopf- und Rückenmassage im Sitzen. Heute Nacht hat sich mein Rücken bemerkbar gemacht, daher war ich nicht ganz so entspannt dabei. Auch bei der Powder Massage hatte ich zum Anfang Probleme, es legte sich aber mit der Zeit. Zum Abschluss ging es heute ins Dampfbad. Immer wieder faszinierend, das man in einem Kasten sitzt, der durch einen Schlauch mit einem Schnellkochtopf verbunden ist. Und man kommt gut ins schwitzen. Da ich das Frühstück habe ausfallen lassen, freue ich mich schon auf das Mittagessen. Welches von 12:30 – 14:30 angeboten wird.

Von 14:30 – 17:45 habe ich am Strand gelegen und das Buch, welches ich am Vortag angefangen habe, ausgelesen. Fitzek – Das Paket – sehr zu empfehlen.

11. Januar

Wieder habe ich viel geschlafen. Bin zwar gegen 7 Uhr wach geworden , aber nicht zum Yoga. Habe Urlaub und will mich nicht hetzen. Um Neun habe ich heute meine Anwendung und vorher muss ich noch meine Sachen zusammen suchen, da ich auch noch umziehe.

Morgen werde ich mit dem Yoga starte.

Die Anwendung heute startete wie immer mit einer Kopf- und Rückenmassage im Sitzen und danach hatte ich eine Powder Massage. Man wird mit Kräuterpulver, welches die Konsistenz von Sand hat, von 2 Therapeutinnen synchron von vorne und hinten massiert. Diese Anwendung unterstützt die Fettverbrennung und die Gewichtsabnahme. Dann noch eine leichte Reinigung der Nase.

Anschließend ein wenig ausruhen und gegen 13:00 zum Mittagessen, den Tag habe ich dann entspannt am Strand ausklingen lassen.

  • Hier gibt es ganz schön viele Krähen, die den ganzen Tag schreien.

  • Was ich auch ganz vergessen habe , der Muezzin ruft pünktlich – morgens, mittags, abends seine Gläubigen. Und die Hindus und die Katholiken auch, nur viel leise, melodischer und nicht so aggresiv.

10. Januar

Nachdem ich über zehn Stunden geschlafen habe und das Yoga – im wahrsten Sinne des Wortes – verpennt habe, geht es erst einmal zum Frühstück. Hier hat man täglich nur eine Anwendung, diese dauert im Schnitt zwei Stunden. Heute hatte ich mein Treatment um 14:30 Uhr, eine Ganzkörpermassage, diese soll den Körper in Schwung bringen, um die “schlechten Dinge“ abzutransportieren. Meine Therapeutin heißt Rema und ihre Massage hat mir gut gefallen. Sie begleitet mich die ganze Zeit. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Kraft in solchen kleinen Personen steckt .

Danach bin ich bis 18 Uhr an den Strand gegangen. Es gibt hier 10 Liegen mit Sonnenschirmen und einen “Bademeister“. Er ist bis 18 Uhr vor Ort und passt auf Gäste auf. Nach dem Duschen ging gestern zum Abendbrot. Die Anlage ist ausgebucht. Es sind ca 30 Gäste hier. Morgen früh um 5 Uhr verlassen 6 das Resort und dafür kommen dementsprechend Neue. Ich muss morgen mein Zimmer räumen, da es eine Klimaanlage hat, welche von den Gästen die da jetzt einziehen bezahlt wurde . Mir ist das egal, ich keine benötige keine. Tagsüber sind so um die 30 Grad, Nachts kühlt es aber ab.

9. Januar

Mit einer Stunde Verspätung ist das Flugzeug am 8.1.19 gestartet. Dadurch war die Wartezeit (1 Stunde später erst der Abflug) in Doha recht kurz. Auf beiden Flügen hatte ich mehrere Kleinkinder vor mir, dadurch war es recht laut und unruhig. Gegen 12:00 Ortszeit war ich dann im Meiveda. Da war ich schon 24 Stunden auf den Beinen, im Flugzeug hebe ich nur kurz (ca. 2 Stunden) auf dem Flug von Doha nach Kochin geschlafen.

Im Resort angekommen habe ich erst einmal für 2 Tage eine kleine Haushälfte bezogen, muss dann noch einmal umziehen.

Am Nachmittag hatte ich eine Konsultation bei der Ärztin und als erste Anwendung eine Relaxing Massage von ca. 1 Stunde. Beim Abendessen dann die ersten Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.

Total müde ins Bett

vorzeigbar???!!!

so lasse ich es erst einmal…

kämpfe mal wieder mit der Karte, aber da ich nicht „rum reise“ ist sie nicht ganz so wichtig.

wie ich gelesen habe, gibt es kein WLAN in den Zimmern, finde ich sehr gut, bedeutet, dass ich eventuell nicht so oft was veröffentlichen werde… also nicht wundern…